Menschen machen Kleider, damit Kleider Leute machen

Globale Wertschöpfungsketten in der Textilindustrie und ihre Folgen
Dagmar Rehse

Die Diskussion um das Lieferkettengesetz hat es wieder einmal deutlich gemacht: Für unsere ungebremste Lust auf immer neue Klamotten zahlen Mensch und Umwelt einen hohen Preis. Dagmar Rehse untersucht die globale Wertschöpfungskette in der Textilindustrie und beschäftigt sich u.a. mit der verheerenden Situation der an der Produktion beteiligten Arbeiter*innen in Bangladesh und Äthiopien, aber auch in Osteuropa. Um Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung nachhaltig zu begegnen, müssen wir nicht nur unser Konsumverhalten einer kritischen Analyse unterziehen, sondern auch Forderungen an Unternehmen und Politik stellen, die Weichen neu zu stellen.
Dagmar Rehse ist Entwicklungspolitologin, Sozialpädagogin und ausgebildete Weberin. Sie war von 1994 -2009 in Togo, Ghana und Äthiopien in der Handwerksförderung und als Hand Weaving Expert u.a. für den DED/ GTZ (heute GIZ) tätig. Als Textilgestalterin („handgewebt in berlin“) und als entwicklungspolitische Referentin gibt sie Seminare im Bereich Entwicklungspolitik und in der kritischen Auseinandersetzung mit Textilien/ Kleidung. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
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1 Abend, 12.11.2021
Freitag, 18:00 - 20:00 Uhr
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